23. Mai 2022 Vierter Tag auf Ischia

Heute waren wir relativ früh beim Frühstück und fanden ein frisch bestücktes Buffet und einen fast leeren Speisesaal vor.

Die Bar wurde schon geöffnet, während wir noch auf der Terrasse beim Zeitunglesen saßen.

Als wir später zum Einkaufen gingen, sahen wir, dass der Gummibaum radikal beschnitten worden war, in dessen Schatten wir noch vorgestern gerastet hatten. Schade um den schönen Baum und den Schattenplatz!

Dahinter hatten sich ein alter Wachturm und ein Stück Stadtmauer verborgen.

Während uns bei unserem Gang ziemlich heiß wurde, beneideten wir die Leute im Wasser um die Abkühlung.

Sobald wir zurückgekehrt waren, haben wir uns in den Pool gestürzt und einige Stunden dort und in der Therme im Hotelkeller fast alleine verbracht, während die anderen Gäste wohl zu Mittag gegessen und Siesta im Zimmer gehalten haben.

22. Mai 2022 Dritter Tag auf Ischia

Der Sonntag startete mit bewölktem Himmel. Wir wollten uns ohnehin einen faulen Tag machen, haben spät gefrühstückt und ausgiebig auf unserem Balkon sitzend gelesen.

Mittags sind wir losgegangen, haben zuerst einen Gang hinunter zur Küste gemacht, auf den Strand geguckt und sind wieder raufgestiegen zum Ortskern.

Wir kamen bei der Kirche zurück zur Hauptstraße, in der es uns zu wuselig war, und sind lieber nochmal nach Ponte gegangen.

Ein paar Nebenstraßen haben wir erkundet, in denen es ziemlich viele verfallende Häuser gibt. Das Hotel Majestic, in dem wir Ende der 90-er Jahre zwei Mal Urlaub gemacht haben, gehört leider auch dazu.

Der Himmel war noch bedeckt, aber es war warm.

Wir brauchten eine Pause und haben uns bei der Gelateria Trani ausgeruht und gestärkt.

Auf dem Rückweg zu unserem Hotel Alexander Terme kam die Sonne heraus und ließ die Welt wieder in den schönsten Farben erstrahlen. Mit dieser herrlichen Aussicht haben wir den restlichen Nachmittag auf dem Balkon verbracht und gegen Abend gemeinsam die hauseigene Therme besucht. Uwe ist dann alleine in die Sauna gegangen und war außerdem im Pool zum Schwimmen.

Gisela hat noch einen kleinen Abendspaziergang gemacht.

21. Mai 2022 Zweiter Tag auf Ischia

Gestern hatten wir noch gesehen, wie es am Strand Richtung Ponte aussieht. Für uns wenig verlockend. Wir sind hier wegen der schönen Thermalbäder.

Nach dem Frühstück haben wir auch heute zuerst auf der Terrasse von unserem Hotel Alexander gemütlich Zeitung gelesen.

Anschließend sind wir zum Busbahnhof gegangen und zur Castiglione Therme gefahren, die bergauf oberhalb von Porto liegt und die wir von früher kannten und schätzten.

Leider völlige Fehlanzeige: sie war geschlossen und wir sind frustriert bergab, vorbei an Blütenpracht, mit schöner Sicht auf das Meer und den Hafen, zurückgekehrt zum Busbahnhof.

Von da aus sind wir zu Plan B übergegangen und mit dem nächsten Bus nach einer halben Stunde Fahrt zu den Poseidongärten gelangt, die auf der anderen Inselseite liegen.

Es ist eine wunderschöne Anlage mit vielen Becken, gefüllt mit unterschiedlich warmem Wasser, in der wir einige Stunden verbracht haben.

20. Mai 2022 Erster Tag auf Ischia

Gestern sind wir mit einer organisierten Reise nach Neapel geflogen, um auf Ischia Hotelurlaub zu machen. Wir waren vor etwa 25 Jahren schon zweimal dort im Hotel und hatten die Insel auch nochmal 2004 mit unserem Segelboot besucht. Es hatte uns immer gut gefallen.

Vom Flughafen wurden wir zum Hafen gefahren und nach kurzer Zeit konnten wir an Bord eines schnellen Katamarans mit Ziel Ischia gehen.

Gegenüber der Hafenausfahrt ragt majestätisch der Vesuv.

Capo Miseno ließen wir an Steuerbord, die Insel Procida an Backbord und näherten uns nach einer knappen Stunde Fahrt Ischia Porto.

Wir wurden vom Hafen zu einem Bus geführt, der uns zum Hotel brachte. Unser Gepäck wurde immer mit uns transportiert. Wegen dieses Komforts bei der An- und Abreise hatten wir die Pauschalreise gebucht.

Der Ausblick vom Balkon unseres Zimmers machte uns sehr zufrieden.

Unseren ersten Abend haben wir hier genossen und den Morgen schon vor dem Frühstück auch.

Als wir zu einem Spaziergang aufgebrochen sind, sahen wir beim Hoteleingang reife Zitronen in den Bäumen hängen.

Wir haben Ischia Ponte besucht, das etwas ursprünglicher wirkt als Ischia Porto. Hier gibt es nicht nur Läden für Touristen.

Der Ortsteil heißt Ponte wegen der Brücke zum vorgelagerten Felsen mit der Festung.

Von der Brücke aus haben wir die ankernden Boote betrachtet. Dort hatten wir 2004 mit unserer Venus auch gelegen.

An einem Stand haben wir unseren Durst mit frisch gepresstem Saft aus Orangen und Granatäpfeln gelöscht, bevor wir den Rückweg angetreten haben.

Von einer Bank im Schatten eines großen Gummibaums hatten wir nochmal einen schönen Blick zurück zur Festungsinsel.

Es ist wunderschön hier, nicht zuletzt wegen der Vegetation.

Februar/März/April/Anfang Mai 2022

Es ist eine ziemliche Umstellung unseres Lebens, dass wir nach fast achtzehn Jahren Vagabundierens häuslich werden. Aber wir können dem inzwischen viele positive Seiten abgewinnen. Es ist sehr schön, unsere Kinder und Enkel häufiger zu sehen als in den vielen Jahren, in denen wir selten zu Hause waren.

Ein anderer guter Effekt ist, dass wir unsere Wahlheimat noch besser kennenlernen: Die Mühlen der Stadt Wegberg haben wir fast alle besucht und das Frühlingserwachen der schönen Natur hier nun auch miterlebt.

Bei der Tüschenbroicher Ölmühle und dem Tüschenbroicher Wasserschloss sind wir im Februar mal spazierengegangen.

Im Februar haben wir auch mit Enkel Jakob Geburtstag gefeiert.

Anfang März haben wir einen Spaziergang bei der Molzmühle unternommen. Zum Radfahren war es uns noch zu kalt.

Im Gasthof Timmermanns im Reetdachdorf Schwaam waren wir einmal zum Essen mit Birtes Familie.

Die ersten Blüten zeigten sich schon Ende Februar. Um die Zeit waren wir lange nicht in Deutschland gewesen und hatten es ganz vergessen.

Im März ging das Blühen dann so richtig los!

Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter!

Mitte März brauchten wir schon den Sonnenschirm!

Um die Zeit haben wir der Dalheimer Mühle einen Besuch abgestattet

und in der Ophover Mühle sonntags den Brunch probiert.

Es war wieder warm genug zum Draußensitzen und für Radausflüge.

Unser Zierapfel hatte als erster Baum noch vor dem Blühen Blätter und die Magnolien standen Ende März in voller Blüte.

Birtes Geburtstag am 31. März konnten wir endlich wieder mit ihr feiern!

An der Holtmühle kamen wir auf einem Radausflug vorbei.

Auf einer Insel im Mühlenteich brüteten Enten und Schwäne.

Ganz in der Nähe liegt die Buschmühle aus dem 16. Jahrhundert.

Schon wieder ein Geburtstag: Giselas, den wir mit Birtes Familie gefeiert haben. Alle anderen Familienmitglieder waren verreist.

Zu der Zeit stand unser Zierapfel in voller Blüte.

Am Ostermontag, dem 18. April, kamen wir mit den Rädern an der Holtumer Kirche und Windmühle

und der Bockenmühle in Watern vorbei, deren Mühlrad von der Schwalm angetrieben wird.

Düsseldorf haben wir wiedergesehen und Kerstins Familie nach ihrem Osterurlaub mal wieder besucht.

Nach Erkelenz, unserer nächsten größeren Einkaufsstadt, fahren wir bei Bedarf und schönem Wetter mit den Rädern.

Mit dem Auto haben wir einen Segelfreund aus den 1970er Jahren besucht, der jetzt in Schermbeck wohnt.

Ende April leuchteten die blühenden Rapsfelder überall.

Auf dem Balkon lockte der Lavendel die Bienen an, im Wald blühen jetzt im Mai die blauen Hasenglöckchen.

In der zweiten Maiwoche schwimmen junge Wasservögel auf den Teichen und der Ginster blüht auf der Heide.

28. Januar 2022 Zu Hause

Die anstrengende Zeit, während der wir als Impfteam tätig waren, geht zuende und wir freuen uns, wieder gemächlicher zu leben und an die frische Luft zu kommen. Allerdings haben wir im Januar selten sonniges Wetter gehabt und es fiel uns bisher nicht schwer, in der Apotheke zu arbeiten.

Einen Lichtblick gab es aber schon in den letzten Tagen, bei dem Gisela diesen blühenden Duft-Schneeball entdeckt hat.

Heute Morgen schien auch mal wieder die Sonne und da wir keinen Impftermin hatten, konnten wir einen Waldspaziergang machen. Es war noch ziemlich kalt, als wir losgingen. Die tief stehende Sonne wärmte überhaupt nicht.

Später am Waldrand wärmte sie dann doch ein wenig.

In den letzten zwei Monaten waren die Vögel ganz verstummt, aber heute hörten wir wieder viel Gezwitscher und haben uns gefreut, dass die dunkelste Zeit mal wieder überstanden ist.

Ein Esel und eine Schafherde fanden uns interessant.

Auf dem Teich neben der Weide lag noch eine dünne Eisdecke.

Zurückgegangen sind wir durch das Nabu Gelände, über die Obstwiese, durch den Buchenwald und an Insektenhotels und Teich vorbei.

In einer Hütte, die auch dem Nabu gehört, haben wir ein paar regionale Erzeugnisse gekauft. Sie liegen dort aus und man steckt das Geld einfach in eine Spardose.

Am Haus Wildenrath vorbei kamen wir wieder ins Dorf und nach Hause.

2.-10. Januar 2022 Geburtstagsfeiern und Spaziergang im Wickrather Schlosspark

In der ersten Januarwoche gab es drei Geburtstage in unserer Familie. Zwei haben wir mit gemeinsamen Abendessen gefeiert.

Danach gab es noch am Sonntag, den 9. Januar, ein Treffen mit Uwes Bruder und seiner Frau, die uns nach Düsseldorf eingeladen hatten.

Heute, am Montag, kehrte wieder normaler Alltag ein, der zunächst nebelig begann.

Bald brach die Sonne durch. Als wir vormittags nach Mönchengladbach losgefahren sind, weil Uwe einen Arzttermin hatte, wurde es strahlend schön.

Vor Arbeitsbeginn am Nachmittag sind wir noch durch den Wickrather Schlosspark spaziert.

1. Januar 2022 Zu Hause

Es gibt zuerst noch etwas nachzutragen vom alten Jahr.

Den 2. Weihnachtstag haben wir mit Nils‘ Familie verlebt. Es wurde nicht nur gut gegessen, sondern sogar auch gesungen.

Der nächste Tag war Montag und die Sonne zeigte sich endlich mal. Wir haben bis Donnerstag, den 30. Dezember, weiter als Impfteam gearbeitet. Donnerstagabend nach Dienstschluss gab es ein gemeinsames Essen mit Birtes Familie anlässlich von ihrem und Normanns Hochzeitstag im Brauhaus neben der Apotheke, in der wir arbeiten.

Der 31. Dezember begann sonnig und es war extrem warm.

Den Silvesterabend haben wir zu zweit verbracht. Um Mitternacht haben wir auf dem Balkon gestanden ohne zu frieren, die Neujahrswünsche von vorübergehenden Nachbarn erwidert und das Feuerwerk betrachtet, das sie gezündet haben.

Bei unserem Neujahrsspaziergang im Wald war es geradezu frühlingshaft. Die Sonne schien, erste blühende „Kätzchen“ waren zu sehen und Vogelgezwitscher war zu hören.

Das tollste Erlebnis war, als es plötzlich im Unterholz raschelte und dann eine Bache herausbrach, unseren Weg überquerte und, gefolgt von zwei Frischlingen, blitzschnell wieder im Bewuchs verschwand; leider zu schnell für ein Foto.

Zurückgekehrt nach Hause, konnten wir uns noch am zweiten Teil des Neujahrskonzertes der Wiener Philharmoniker erfreuen. Für die Fernsehzuschauer gab es zusätzlich zur Musik eine Ballettdarbietung und eine der Wiener Hofreitschule, wobei sich die wundervollen Lippizaner auch im Takt der Musik bewegten. Es war für uns ein schöner Beginn des neuen Jahres!

7.-24. Dezember 2021

Am 1. Weihnachtstag habe ich endlich Zeit, die Erlebnisse der letzten Wochen aufzuschreiben.

Es wurde winterlich und vorweihnachtlich.

Unser Leben war nun, wie in alten Zeiten, durch Arbeitszeiten verplant.

Wir fahren montagsmittags und donnerstagsmittags mit unserem PKW zur Eukalyptus Apotheke nach Wickrath und Uwe impft den ganzen Nachmittag bis abends, nachdem Gisela die Impfpässe, Ausweise und ausgefüllten Formulare der Patienten gecheckt hat.

Dienstags, mittwochs und freitags wird ganztags geimpft und wir nehmen das Wohnmobil, um die Mittagspause darin auf dem Parkplatz gegenüber der Apotheke verbringen zu können.

Für Unternehmungen außer Besuchen bei unserer älteren Tochter, die das Impfen in der Apotheke ihres Chefs „angeleiert“ hat, blieb bisher wenig Zeit. Wir waren ziemlich gefordert nach 18 Jahren Rentnerleben.

Ein Restaurantbesuch zur Nachfeier unseres Hochzeitstages bildete eine schöne Abwechslung. Gänsebraten hatten wir lange nicht gegessen und noch nie so gut im Restaurant.

Am 4. Advent gab es eine vorgezogene Weihnachtsfeier bei unserer Jüngsten und ihrer Familie. Nach fünf Jahren konnten wir endlich mal wieder miteinander am Weihnachtsbaum sitzen. Damals gab es eine vorgezogene Feier in unserer neuen Wohnung in Düsseldorf mit der ganzen Familie. Danach waren immer alle verreist.

Gestern, am Heiligabend, waren wir bei unserer älteren Tochter und ihrer Familie eingeladen. Es war alles wie früher, es wurde gesungen, beschenkt, gut gegessen und getrunken, erzählt und gelacht und wir waren sehr glücklich! Diesmal feierte die Freundin unseres Enkels mit und es war schön, dass wir sie kennenlernen konnten.

5.12.21 Spaziergang am Nikolausabend

Am Spätnachmittag sind wir trotz des grauen Himmels doch mal nach draußen gegangen, weil wir einen Antwortbrief an Enkelin Charlotte in den Briefkasten einwerfen wollten.

Gisela kam erstmal nicht weit, weil sich die Sohlen ihrer lange nicht getragenen Geox Stiefel ablösten. Sie wanderten in die Tonne und wir sind nach dem Schuhwechsel weitergegangen.

Tatsächlich zeigte sich kurz vor ihrem Untergehen die Sonne!

An unserer Dorftankstelle gab es um diese Zeit die niedrigsten Preise, die ja trotzdem unglaublich hoch sind!

Der Kirchturm bot die Uhrzeit und ein Bild des dörflichen Friedens.

Dann sahen wir doch tatsächlich bei der Dorfkneipe den Nikolaus mit seinem schwarzen Gehilfen, dem Knecht Ruprecht, bei uns Hans Muff geheißen! Sogar zugewinkt hat er uns!