14. + 15.1.2023 Fuerteventura nach Hause

Der Bus zum Flughafen holte uns erst mittags ab und so konnten wir ausschlafen, in Ruhe frühstücken, packen und noch ein wenig das nun wieder sonnige und warme Wetter genießen.

Von unserem Urlaubsort Costa calma zum Flughafen waren es ca. 60 Kilometer zu fahren. Was wir dabei von der Insel sahen, schien uns nicht verlockend, sie mit unserem Wohnmobil zu besuchen. Außer etwas höheren Temperaturen als an der Costa cálida bei Mázarron finden wir nichts besser, sondern alles reizloser.

Wir fuhren durch fast völlig vegetationslose, wüstenähnliche Gegenden mit wenigen Ansiedlungen, bis wir uns dem Flughafen näherten. Davor gab es nochmal ein Touristengebiet mit kleinem Yachthafen und Hotels.

Das Einchecken und die Sicherheitskontrolle waren schnell erledigt und wir hatten Zeit, vor dem Flug noch etwas zu uns zu nehmen.

Diesmal hat Uwe von seinem GPS Programm den Flug aufzeichnen lassen.

Von Fuerteventura flogen wir über Lanzarote und La Graziosa.

Aus 33000 Fuß Höhe konnten wir sehen, dass wir beim Cabo São Vicente das europäische Festland erreichten und ein Stück an der portugiesischen Westküste nordwärts flogen.

Während wir die iberische Halbinsel überflogen, konnten wir portugiesische und spanische Stauseen und Flüsse erkennen. Auch die Küste Asturiens sahen wir, dann bewölkte sich der Himmel und die Sonne ging unter.

Wir saßen dieses Mal hintereinander beide am Fenster und haben uns miteinander die Welt von oben betrachten können.

Nach der Landung in Düsseldorf sind wir mit dem Taxi zu unserem Auto gefahren, das wir vor Kerstins Haus geparkt hatten. Sie hat uns noch eine Wegzehrung mitgegeben, denn besuchen wollten wir sie nicht wegen Krankheit und Müdigkeit.

Zu Hause angekommen, gab’s nur noch einen Absacker. Dann waren wir bettreif!

Am Sonntagmorgen schien die Sonne und wir fanden im Wintergarten einen Blumenstrauß vor, den Uwe zum Geburtstag bekommen und den unser netter Nachbar hier konserviert hatte.

Donnerstag, 12.1. 2023 Sotavento Beach Club, Costa calma, Fuerteventura

Man kann kaum glauben, dass hier vor einer Woche alle Liegen belegt waren und ein buntes Treiben im Wasser herrschte. Es ist zur Zeit viel kühler und nur im Babybecken hält man es aus.

Nachmittags sind wir mal wieder an den Strand gegangen.

So ein Glück, dass die Wolken sich verzogen und die Sonne durchkam.

Surfer nutzten auch heute den stetigen Nordostwind.

Sonnenanbeter lagen im Windschatten hinter den Sträuchern.

Mit Sonne ist es hier wunderschön!

Wir hatten noch eine Flasche Sekt im Kühlschrank und haben auf unsere Gesundheit getrunken!

9.u.10.1.2023 Sotavento Beach Club, Costa calma, Fuerteventura

Seit gestern fühlen wir uns beide krank und während wir uns gestern wenigstens noch über die Sonne freuen konnten, begann der Tag heute trübe.

Während Uwe auf dem Sofa ruhte, hat Gisela sich alles mittags ein bisschen schön getrunken und es wurde tatsächlich heller.

Später haben wir es geschafft, einen Spaziergang zu machen.

Kalt war es nicht und es gab sogar „hartgesottene“ Schwimmer.

Es war auch nicht zu kalt zum Eisessen. (Uwe ist nicht im Bild)

Den Rückweg haben wir durch die Grünanlage genommen, in der Datteln reifen und ein Wolfsmilchgewächs blüht, das wir für eine Kaktee gehalten haben.

6.-8.1. 2023 Sotavento Beach Club, Costa calma, Fuerteventura

Mit der Abreise unserer Familie fiel zusammen, dass Gisela krank wurde. Schnupfen und Husten und Mattigkeit sorgten dafür, dass sie es nur bis auf die Terrasse unseres Apartments schaffte und wenigstens Sonne und Wärme genießen konnte.

Am 6. und 7. Januar verzauberte der Vollmond die Nacht.

Wir erfreuen uns an der Sonne, der Vegetation und den Tieren, die uns umgeben und Uwe sich auch am Schwimmen im Pool. Ein Gläschen Sekt zum Sonntagsfrühstück hat Gisela schon wieder geschmeckt.

3.-5.1.2023 Sotavento Beach Club, Costa calma, Fuerteventura

Die Urlaubstage verfliegen mit unserer Familie beim Pool, am Strand, an einer Beach Bar und abends an der Clubbar. Wir haben uns viel zu erzählen, wozu wir zu Hause selten kommen.

Am 5. Januar kam der eigentliche Anlass für unsere gemeinsame Reise: Uwes „runder“ Geburtstag. Alle hatten sich viel Mühe gegeben und Uwe hat es genossen.

Ein schön geschmückter Frühstückstisch machte den Auftakt.

Nach dem Frühstück gab‘ s ein Gruppenbild mit Palmen.

Auf unserer Terrasse fand die Bescherung statt.

Michael, unser Zeremonienmeister, hatte als Tischschmuck beim Abendessen sogar eine Kerze von zu Hause mitgebracht. Es war ein wunderschöner Tag für uns alle!

2.Januar 2023 Sotavento Beach Club, Costa calma, Fuerteventura

Gestern wurde erstmal gemeinsam auf der Terrasse gefrühstückt und anschließend Kerstins Geburtstag gefeiert.

Dann ging’s zum Pool zur Wassergymnastik und später haben wir die Enkelinnen beim Tauchen bewacht, während die Eltern Tennis gespielt haben.

Spätnachmittags sind wir zu sechst am Strand entlangspaziert mit einem Eislokal als Ziel.

Der Höhepunkt des Tages war das Karaokesingen nach dem Abendessen, an dem Kerstin mit Uwe „Über den Wolken“ von Reinhard May, Michael „Tage wie diese“ von den Toten Hosen und Charlotte und Greta etwas vorgetragen haben.

31.12.2022 und 1.1.2023 Urlaubsbeginn auf Fuerteventura

Unsere Reise begann am 30. Dezember mit einer Übernachtung nah beim Düsseldorfer Flughafen, weil wir am nächsten Morgen schon um 5:30 Uhr dort sein mussten.

Nachdem wir alle Reisevorbereitungen wie Packen, Einchecken im Zimmer und Parken unseres Autos für die Zeit unserer Abwesenheit erledigt hatten, haben wir uns bei einem leckeren griechischen Essen entspannt.

Als wir am nächsten Morgen um halb sechs am Schalter ankamen, gab es schon wartende Fluggäste, aber noch kein Personal zum Einchecken. Eine gute Gelegenheit, schonmal die Lebensgeister zu wecken!

Mit etwas Verspätung sind wir gestartet und erstmal über einer dichten Wolkendecke geflogen. Kurz sah man die Loire, dann gab es erst über Spanien wolkenlosen Himmel und Sicht auf die Strecke, die wir von unseren Wohnmobilfahrten kennen.

Nach einer kurzen Zwischenlandung auf Teneriffa überflogen wir Las Palmas de Gran Canaria mit dem großen Hafen und sahen von Fuerteventura zuerst die schmale Landenge mit der Costa calma, auf der unser Hotel liegt. Weiter ging es im großen Bogen um die Nordspitze und dann zum Flughafen nahe der Hauptstadt Puerto del Rosario, ca. 65 Kilometer entfernt vom Hotel.

Sonne und strahlend blauer Himmel empfingen uns, ein starker Kontrast zum Regenwetter, aus dem wir kamen.

Wir hatten die bequemste Anreise mit dem TUI-Bus gewählt und mussten einfach nur einsteigen und uns absetzen lassen.

Untergebracht sind wir hier im Erdgeschoss, aber von der Zeit nach der Ankunft gibt es keine Fotos, weil wir direkt schlafen gegangen sind. Das war nötig, denn ab 20 Uhr gab es ein Silvestermenu und um Mitternacht Feuerwerk. Wir hatten eine unterhaltsame Feier, zuerst mit einem Paar beim Essen und hinterher mit einem anderen in der Bar. Nach dem Feuerwerk haben wir sogar noch kurz getanzt, dann waren wir sehr müde.

Das Frühstück heute morgen hätten wir draußen einnehmen können, aber uns wehte es da zu sehr und wir haben uns einen Fensterplatz im angrenzenden Speisesaal gesucht.

Von der Terrasse aus guckt man auf den unteren Teil der Anlage, wo wir recht ruhig wohnen.

Als wir losgegangen waren, um die Anlage kennenzulernen, wurden wir herzlich begrüßt von einem Paar, das gerade abreisen musste und mit dem unsere Tochter Kerstin und unser Schwiegersohn Michael befreundet sind.

Am Pool auf unserer Ebene vorbei sind wir bis zum kleinen Hotelstrand gegangen.

Dann zur oberen Hotelebene, wo man eine schöne Aussicht hat.

Alles hier ist nett und gepflegt und schön angelegt und gefällt uns, weil die Bebauung so aufgelockert ist.

Mittwoch, 14.12.2022 Flug nach Hause

Wir hatten uns den Wecker auf halb sieben gestellt und waren schon mit den letzten Reisevorbereitungen fertig, als die Sonne aufging.

Es gab einige Leute, die hier ihr Auto abgestellt hatten und schon vor uns von Peter Moecker zum Flugplatz gebracht wurden.

Während wir auf unseren Transport zum Flughafen warteten, haben wir Moeckers Haustiere angesehen: Pony, Esel und Federvieh, Vögel in Volieren und mehrere Hunde. Vor 15 Jahren ist die Familie aus der Gegend um Jüchen hierher ausgewandert, als ihr Dorf dem Braunkohletagebau zum Opfer fiel.

Nachdem wir am Flughafen abgesetzt, eingecheckt und durch die Sicherheitskontrolle gelangt waren, haben wir erstmal gefrühstückt.

Danach waren wir gestärkt für die Wartezeit und den Flug.

Gestartet sind wir Richtung Berge und dann in langer Linkskurve um das Städtchen Elche Richtung Meer und Mallorca geflogen.

Von Mallorca sahen wir den Norden, die große Bucht von Alcudia und die kleinere mit dem Kap Formentor.

Die Wolkendecke blieb bis fast zur Landung geschlossen. Nur durch eine Wolkenlücke sahen wir kurz Schnee in der Eifel.

Sicht gab es erst wieder auf die Braunkohleabbaugebiete bei Jüchen und Erkelenz, woher Möckers ausgewandert sind.

Wenig später überflogen wir Baggerseen und dann den Rhein bei Lohhausen.

Es war zwar kalt, aber sonnig. Von der Kälte haben wir wenig gemerkt, weil unser Schwiegersohn uns abgeholt und nach Hause gefahren hat. Hier war es richtig warm, weil unsere Tochter und unser Nachbar dafür gesorgt hatten. Das war ein schönes Nachhausekommen!

Dienstag, 13.12.2022 Möcker’s Parking

Die letzten beiden Tage in Área Cámper Mazarrón haben wir mit Reisevorbereitungen und allen möglichen organisatorischen Dinge, aber auch mit Schwätzchen mit den Nachbarn oder einem Sundowner auf dem Außengelände der Bar verbracht.

Heute Nachmittag hieß es Abschied nehmen und wir sind die kurze Strecke zu Moecker’s Parking am Flughafen Alicante gefahren.

Hier stehen wir nun neben Leuten aus Krefeld, die morgen mit demselben Flug nach Düsseldorf fliegen wie wir. Wir werden um 8:30 Uhr zusammen zum Flughafen gebracht.

Trotz der Nähe zum Flugplatz ist es hier relativ friedlich. Wir freuen uns noch an den warmen Temperaturen heute!

Samstag, 10.12.2022 Sonnentag in Mazarrón

Der obligatorische Marktbesuch fand heute bei strahlendem Sonnenschein statt.

Die Kirche der Schutzpatronin hatte zur Feier des Tages geflaggt.

Das Wetter war so schön sonnig und richtig warm, dass wir auf keinen Fall zum Wohnmobil zurückfahren wollten.

Wenigstens wollten wir mal einen Blick auf die Küste hinter dem Berg in Bolnueva werfen, wenn wir schon die Radtour auf dem Küstenweg, der dort unten beginnt, diesmal nicht schaffen.

Wir haben kehrt gemacht und es boten sich auf der Rückfahrt weitere schöne Bilder von Bolnuevo. Der Ort ist wirklich hübsch.

Nach einem Schlenker zum Supermarkt in Puerto de Mazarrón haben wir Kurs auf die Hafenpromenade genommen und sind nochmal bei El Alemán, dem Spanier aus Düsseldorf, eingekehrt. Heute bekamen wir einen Platz auf der Hafenseite in der Sonne und konnten Boote und Leute gucken. Wir haben sehr lange dort gesessen und unser Menú del día in die Länge gezogen, weil es so schön war. Ein Traumwetter und so warm, dass wir irgendwann um einen Sonnenschirm gebeten haben. Zu der Zeit waren die Tische alle besetzt und den Nachbarn war es auch zu warm.

Nach Hause ging es dann wieder im großen Bogen und ohne viel Autoverkehr. Nachmittags blieb es zwar warm, aber es zogen Wolken vor die Sonne. Wir haben unsere Reisevorbereitungen für den Heimflug begonnen.