7. April 2021 Área Cámper Mazarrón

Auch wir erleben eine Wetterverschlechterung, nur nicht so krass wie im verschneiten Deutschland. Es ist bewölkt und recht stürmisch, aber bei 20 Grad mittags lässt es sich gut aushalten. Zum Radfahren lädt es allerdings wegen des Windes heute nicht ein. Wir haben im Womo gesessen und uns damit beschäftigt, die Rückreise unserer Freunde live mitzuerleben.

Zuerst den Test in Roses und dann ihre Einreise nach Frankreich, bei der nur PKW und nicht sie im Womo von der Polizei kontrolliert wurden.

Außerdem bekommen wir Fotos aus der Heimat geschickt von verschneiten Gärten, wobei jetzt bei uns zu Hause am Niederrhein der Schnee in Regen übergegangen ist.

Die Lust auf unsere Heimreise sinkt wieder erheblich! Mal sehen, wann wir einen Impftermin bekommen, denn der wäre für uns ein wichtiger Grund, von hier abzureisen.

An einem Tag wie diesem im „Homeoffice“ ist Gelegenheit, sich nochmal dankbar mit der Region zu beschäftigen, in der wir diesen sonnigen und regenarmen Winter verbringen durften.

Die Region Murcia und damit die Costa calida sind ja für ihr trockenes, warmes Klima bekannt und die fast wüstenähnliche Vegetation spricht auch Bände. Lediglich jetzt im Frühjahr blühen Wiesenblumen. Bald wird alles vertrocknen.

Trotzdem gibt es viel Obst- und Gemüseanbau. Jetzt im April reifen schon Pfirsiche und Mandeln und die Orangenbäume trage Früchte und blühen gleichzeitig.

Was Mazarrón und auch Puerto de Mazarrón mit seinen vielen Stränden und Häfen für uns so interessant macht, ist, dass es zwar Tourismus gibt, aber keine endlosen Hotelburgen, die sich im Winter in Geisterstädte verwandeln. Vorwiegend ist es ein spanischer Ort, es leben Spanier hier und es herrscht spanisches Treiben. Eine Weile waren die Lokale wegen der Pandemie zwar geschlossen, aber da die Zahlen der Neuinfektionen dann sehr gesunken sind, wurde das Leben wieder normalisiert.

Dazu gibt es diesen wunderbaren Gegensatz zwischen Küste und Gebirge und beides ist von unserem Stellplatz aus gut erreichbar per Fahrrad. Allerdings führen diese Gegensätze auch dazu, dass es häufig sehr windig ist. Beim nächsten Mal bringen wir uns einen Windschutz mit!

Unser wunderbarer Überwinterungsplatz Área Cámper Mazarrón ist wohl nicht zu toppen und wir werden gerne im nächsten Winter zurückkehren! Nicht nur wir, sondern jeder, den wir gesprochen haben, ist begeistert von der großzügigen, gepflegten Anlage und dem Chef Javier, der sich unermüdlich um alles kümmert und Missstände sofort behebt. So ist es nicht verwunderlich, dass viele, genau wie wir, sich schon für nächsten Winter einen Platz reserviert haben.

Auf dem Areal uns gegenüber werden noch Trimmgeräte aufgestellt und weiter oben wird ein offener Pool gebaut.

Unseren Ausblick auf die Sierra de las Moreras lieben wir.

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