Archiv für den Monat Mai 2021

22.-24. Mai 2021 Pfingsten zu Hause

Am Samstag mochten wir nicht nach draußen gehen, weil es den ganzen Tag gestürmt und geregnet hat. Wir waren glücklich, dass wir nicht erst jetzt auf der Heimreise waren und auch, nicht bei dem Regen ausladen zu müssen. Wir waren voll beschäftigt damit, alles wieder auf- und einzuräumen.

Der Pfingstsonntag begann mit Sonnenschein, den wir direkt zu einem Fahrradausflug an die Rur bei Karken genutzt haben.

An der Rur führt der Radweg zuerst entlang und biegt dann ab zum Spargeldorf Effeld, während die Rur nach Holland fließt und bei Roermond in die Maas mündet.

Durch Feld und Wald ging’s zurück nach Hause.Später gab es wieder Schauer und viel Wind.

Das Wetter setzte sich am Pfingstmontag so fort, aber am Spätnachmittag kamen blauer Himmel und die Sonne.

Wir haben die Chance genutzt und sind ins Schaagbachtal spaziert. Es war noch grüner geworden, ein weißer Blütenteppich bedeckt nun den Waldboden und die Blüten eines Weißdorn leuchten und duften.

Im Tal wurde es richtig warm in der Sonne, was auch einer kleinen Schlange gefiel, die von uns aufgeschreckt wurde und schnell im Gebüsch verschwand. Zu schnell!

21.5.2021 Walddorfhäslach nach Hause

Wir hatten Glück, dass das Wetter zwar windig war, es aber trocken blieb für unsere Rückreise nach Hause. Auf der A8 fuhren wir an Stuttgart und Pforzheim vorbei.

Wir durchquerten eine landschaftlich schöne, waldreiche Gegend, bis wir hinunterfuhren ins intensiv industriell genutzte Rheintal bei Karlsruhe.

Bei Speyer überquerten wir den Rhein und gelangten auf der anderen Seite ins Weinbaugebiet Rheinland-Pfalz.

Dann ging es hinauf in den schönen, auch waldreichen Hunsrück, wo wir zur Mittagsrast angehalten haben.

Gut, dass wir unsere eigene Küche und unsere Toilette dabeihaben! Wegen der Pandemie ist alles geschlossen.

Zum Schluss der Fahrt haben wir noch einen Schlenker zu einem Polsterer in der Eifel gemacht und einen Termin zum Neubeziehen unserer verschlissenen Sitzbezüge im Vagabund vereinbart. Herr Kreuder besitzt selbst einen Caravan und hat schon viele Wohnmobilkunden gehabt. Im August werden wir das Womo dort abliefern und die neuen Bezüge bekommen.

Müde, aber zufrieden, waren wir am frühen Abend zu Hause.

20. Mai 2021 Walddorfhäslach

Gestern Abend schien die Sonne und wir haben uns nochmal das schöne Walddorf angesehen. Es werden hier unglaublich viele Häuser zur Zeit restauriert.

Heute Vormittag wollten wir endlich mal radfahren, aber als wir uns gerade angezogen hatten, begann es wieder zu regnen. Es sind zwar immer nur Schauer, die uns in den letzten Tagen an Unternehmungen gehindert haben, aber wir hatten keine Lust, unterwegs nass zu werden.

Da wir heute Abend einen Film sehen möchten und uns die Bedienung des Fernsehers nicht erklärt worden war, haben wir den Vermieter bemüht. Er musste eine Gebrauchsanleitung holen, mit deren Hilfe und zwei verschiedenen Fernbedienungen das Einschalten gelang!

Gisela hat mittags gekocht und wir haben uns die Zeit nach dem Essen mit Lesen vertrieben. Verabredungsgemäß sind wir um vier Uhr zur Firma Fromm geradelt, um unser Womo in Empfang zu nehmen. Die Arbeiten waren bei unserer Ankunft noch nicht ganz erledigt, weshalb wir draußen auf der Bank gewartet und den Hühnern zugeguckt haben.

Herr Fromm fuhr schließlich unser Womo aus der Halle, nachdem wir schon das Ergebnis seiner Arbeit bewundert hatten.

In der Dusche könnten wir jetzt hopsen, ohne dass sie zerbrechen würde! Das waren seine Worte.

Wir konnten mit Paypal bezahlen statt der gewünschten Barzahlung. Anschließend haben wir die Fahrräder verladen und aus der Wohnung alles zurückgetragen ins Womo, was wir über Nacht nicht mehr benötigen.

Morgen wollen wir nach Hause fahren und freuen uns darauf, endgültig für ein paar Monate in unserer Wohnung zu leben!

18. Mai 2021 Universität Hohenheim

Unser Enkel Max hat uns mit dem Auto von unserer Ferienwohnung abgeholt. Er studiert an der Universität Hohenheim in Stuttgart, die ganz in der Nähe von unserem momentanen Aufenthaltsort Walddorfhäslach liegt. Für uns war es eine wunderbare Gelegenheit, ihn in seinem neuen Umfeld als Student zu erleben und alles von ihm gezeigt zu bekommen.

Zuerst sein WG-Zimmer im Studentenwohnheim.

Danach hat er uns in dem riesigen Areal der Universität herumgeführt. Beginnend mit den Rindern, bei denen die Forscher einen Zugang zu einem ihrer Mägen haben, um so z. B. das optimale Futter herauszufinden. Es geht den Tieren offensichtlich gut damit. Sie wurden gerade in den Stall geholt, während wir draußen unter einem Baum und zwei Schirmen stehend notdürftig geschützt einen Regen- und Hagelschauer ertragen haben.

Glücklicherweise ließ der Schauer schnell nach und wir konnten weitergehen zum Schloss Hohenheim, das zur Universität gehört. Es umfasst einen 500 Meter langen Gebäudekomplex, erbaut im 18. Jahrhundert, in dem sich unter anderem die Verwaltung der Uni, aber auch wunderschöne Veranstaltungs- und Festsäle befinden.

Wir haben das Schloss nicht von innen angesehen, sondern einen ausgedehnten Spaziergang durch den dazu gehörenden Park unternommen, den der Schlosserbauer im Stil eines englischen Gartens hat angelegen lassen und in dem noch einige Baumriesen aus der Zeit von vor mehr als 200 Jahren stehen.

Die Hohenheimer Gärten umfassen nicht nur den Park, sondern auch Versuchsgelände der Agrarwissenschaftler, ein Feuchtbiotop, einen botanischen Garten, Exoten und Gewächshäuser.

Zweieinhalb Stunden sind wir durch die wunderschöne Anlage spaziert und hatten dabei Glück mit dem Wetter. Das Spielhaus und das Wirtshaus zur Stadt Rom sind besonders schön!

Angrenzend an den Park stehen die Mensa, das Auditorium Maximum und ein paar alte Villen, in denen Studentenverbindungen zu Hause sind.

Zum Schluss der Führung kamen wir an der zum Partyraum umfunktionierten historischen Scheune vorbei, in der legendäre Studentenfeste gefeiert werden, wenn nicht gerade die Pandemie es verhindert. Hoffentlich darf Max bald auch ein geselliges, richtiges Studentenleben führen!

Wir haben uns Essen beim Italiener bestellt, in unsere Ferienwohnung mitgenommen und einen sehr schönen Abend miteinander verlebt. Es gab richtig viel zu erzählen, nachdem wir uns mehr als ein halbes Jahr nicht gesehen hatten.

17.Mai 2021 Walddorfhäslach

Nach unserer Rückkehr von der letzten Werkstatttour mit dem Vagabund haben wir mal für fünf Tage das Leben zu Hause in unserer Wohnung genossen und am Himmelfahrtstag einen schönen Nachmittag mit unserer älteren Tochter und ihrem Mann verbracht.

Am Samstag, den 15. Mai, mussten wir unsere Sachen wieder packen, weil wir am gestrigen Sonntag nach Walddorfhäslach gefahren und in eine Ferienwohnung gezogen sind. Außerdem war es vorher nötig, alles aus dem Vagabund auszuräumen. Ein großer Teil blieb zu Hause, einen Teil haben wir in die Ferienwohnung mitgenommen. Es waren viel Schlepperei und Planung damit verbunden. Der Grund für die Aktion ist die Reparatur der Duschwanne im Womo, die gerissen ist.

Während wir unsere Sachen eingeladen haben, schien die Sonne gestern Morgen und erst, als wir losgefahren waren, kam ein Schauer herunter. Glück gehabt!

Auf der Autobahn umfuhren wir das riesige Braunkohleloch Garzweiler zur A61 Richtung Koblenz.

An der Voreifel entlang ging unsere Reise und hier leuchteten die Felder grün und gelb und der Himmel strahlte in blau und weiß.

Das Bild setzte sich auch fort, als wir von NRW nach Rheinland-Pfalz in die Ahr-Region kamen.

Hoch über dem Moseltal fuhren wir über die Brücke von der Eifel zum Hunsrück hinüber.

Halbzeit und Zeit für Mittagspause und Fahrerwechsel waren bei der Raststätte Hunsrück.

Nach weiteren 230 Kilometern erreichten wir Walddorfhäslach südlich Stuttgart und fanden das Haus mit unserer Ferienwohnung am Ende der Bebauung rechts hinter der Hecke. Auf unser mehrfaches Klingeln öffnete niemand. Uwe ist um das Haus gegangen und sah den betagten Hausherrn schlafend auf dem Sofa liegen. Erst auf Telefonklingeln hin wurde uns aufgetan.

Der Versuch, vor dem Haus auszuladen, scheiterte an der Enge des Wegs. Also mussten wir unsere Siebensachen einschließlich der Lebensmittel und Getränke von der Straße bis in die Wohnung im 1. Stock schleppen. Die Fahrräder blieben vor dem Haus am Eingangsgeländer angekettet. Gottlob regenete es auch hier nicht, sondern nur unterwegs mal.

Während Uwe im Womo mit Malerfolie und Kreppband unseren Schlafbereich und die Fahrerkabine gegen Schleifstaub abgeklebt und die Sitzpolster in die Womogarage geräumt hat, hat Gisela die Sachen ausgepackt und in der Kochnische das Abendessen bereitet. Wie gut, dass sie einiges Equipment aus dem Womo mitgebracht hatte! Nur einen Topf, keine Pfanne und nicht mal eine Salatschüssel gibt es in der Wohnung.

Am Ende des Tages noch die zwei Bedienungen des Fernsehers enträtselt, dann waren wir erschöpft und nur noch fähig, im WDR einen Bericht über die Schönheit unserer Wahlheimat im Naturpark Maas-Schwalm-Nette anzusehen.

Für heute hatten wir uns einen Wecker gestellt, weil wir um acht Uhr bei Firma Fromm sein sollten. Ohne Kaffee getrunken zu haben, standen wir dann vor verschlossener Tür, nachdem wir von google maps zuerst falsch zum Hintereingang geleitet worden waren. Vor uns kam ein Womo aus Hildesheim an, danach noch eins aus Regensburg.

Um zwanzig nach acht fuhr Herr Fromm vor und es dauerte noch eine ganze Weile, bis er alles in Augenschein genommen und mit allen gesprochen hatte. Wir erfuhren, dass wir am Donnerstag um 15 Uhr 30 unseren Vagabund abholen könnten.

Danach sind wir zu Fuß im Regen zu unserer nur einen Kilometer entfernt liegenden Wohnung zurückgekehrt. Es ist sehr ländlich und bei schönem Wetter wirklich schön hier. Die Sonne kam immer mal am Vormittag heraus, aber das Wetter blieb stürmisch und wechselhaft und wir waren erholungsbedürftig und sind drinnen geblieben.

10.5. 2021 Airhead Hofheim nach Hause

Vor dem Gebäude der Firma Campofactum, die die Airhead Trenntoiletten in Deutschland verkauft, haben wir die Nacht verbracht. Der nette Herr Völker, Firmenchef und selbst Wohnmobilfahrer, hatte uns gestern sogar vor unserer Ankunft ein Stromkabel herausgelegt.

Die Trenntoilette hatten wir schon vor langer Zeit bei ihm bestellt und sie stand heute bereit für den Einbau.

Herr Völker selbst, ein Auszubildender und ein Praktikant, der den Umbau dokumentiert hat, haben sich morgens nach neun Uhr daran gemacht, zunächst die Thetford Kassettentoilette auszubauen. Dann wurde der Lüfter für die Trenntoilette in die Klappe der alten Klokassette eingebaut und von innen ein Brett vor die Lücke gesetzt, durch die man vorher die Kassette herausgezogen hat.

Die beste Position der Airhead Toilette wurde durch Probesitzen bestimmt, weil das Bad eng ist und die Knie auch bei geschlossener Tür noch Platz haben sollten. Dann wurden Winkel zur Befestigung der Toilette am Boden festgeschraubt. Zwischendurch haben wir alle eine Essenspause gemacht und gegen halb drei war alles fertig und wir konnten nach Hause fahren. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und waren auch sehr glücklich mit der freundlichen Atmosphäre während der Arbeit! Herrn Völker und seine Firma Campofactum können wir wirklich sehr empfehlen!

9. Mai 2021 Muttertag in Otzberg

Wie vorhergesagt, wurde es heute richtig warm. Beim ersten Blick nach draußen sahen wir schon in der Morgensonne viele Maikäfer um die Kastanie schwirren.

Nach dem Morgenkaffee haben wir Proviant gepackt, unsere Wanderstiefel geschnürt und sind aus dem Dorf wieder, wie gestern, Richtung Aspenhof gegangen.

Vom Reiterhof starteten gerade zwei Mädchen mit ihren Pferden und einem daneben laufenden Pony zu einem Ausritt. Den Hengst auf der Weide regte das mächtig auf. Es waren wohl Stuten, die da vorbeikamen.

Wir sind den Reiterinnen gefolgt und zuerst auf einem Weg, dann quer durch eine Wiese weiter zu einem anderen Weg und einem Kneippbecken gelangt.

Von da haben wir einen Pfad in den Wald genommen.

Am Beerbach und Wiesen entlang führte der Weg nach einer Weile im Bogen schon wieder Richtung Otzberg.

Das ging uns zu schnell und wir beschlossen, einen weiteren Bogen zu gehen. Vorher wollten wir aber essen und trinken und sind auf einen Weg bergauf in den Wald eingebogen.

Hier fanden wir einen geeigneten Baumstamm für die Rast. Und waren genau richtig, um die Anrufe unserer Kinder zum Muttertag sitzend entgegenzunehmen .

Inzwischen waren wir vom Essen und von der Hitze so müde, dass wir sofort zum Dorf zurückgekehrt sind. Durstig und völlig verschwitzt kamen wir am Womo an.

8. Mai 2021 Otzberg, Ortsteil Hering

Die Nacht war kalt. Heute Morgen um acht zeigte das Außenthermometer 9 Grad, aber die Sonne schien schon durch die Kastanie über unserem Panoramafenster.

Beim ehemaligen Schulhaus, in dem jetzt jemand wohnt, haben wir eine Mülltonne benutzt. Auf unserem Platz gibt es Glas- und Kunststoffsammler, für Restmüll nichts.

In der kleinen Grünanlage neben unserem Platz war es nach dem Frühstück schon so warm auf der Bank, dass Gisela sich in die Sonne gesetzt hat. Beide haben wir die Strecke der Eisenbahn erkundet, die außen herumgeht.

Anschließend mussten wir uns für einen Spaziergang warm anziehen, weil die Sonne hinter Schleierwolken verschwand und ein eisiger Wind wehte. Vom Ortsausgang gab es rückblickend eine gute Sicht auf die Veste Otzberg mit dem eigenartigen, weißen Bergfried, dem ältesten Teil der Burg.

Blühende Wiesen, auf denen einige Pferde grasten, boten einen idyllischen Anblick.

Die Pferde gehören zum Reiterhof Aspenhof.

Als wir auf dem Rückweg dort vorbeikamen, wurde eine Tränke auf die Weide gefahren, und dann musste mal eben die Rangordnung geklärt werden.

Anschließend konnten sie wieder friedlich saufen und grasen.

Die Obstbaumart konnten wir vor lauter Misteln nicht erkennen.

Im Dorf angekommen, stieg uns der Duft des Ginsters in die Nase, in dessen Blütenpracht es summte von Bienen.

Außer beim Verein Heringer Kleinbahn könnte Mann auch bei den Mofa Rockern Otzberg mitmachen.

Vorbei an Mofarockern, Spielplatz und Sportplatz mit Tischtennisplatte und Fußballtoren kamen wir zurück zum Womoplatz. Er ist Teil des Parkplatzes für die Burgbesucher. In der Burg ist auch das Standesamt.

Dort wurde offensichtlich heute ein Paar getraut. Das Brautpaar haben wir nicht gesehen, nur die Begleitung.

Beim nächsten Spaziergang nachmittags sahen wir noch mehr Pferde und dass viel mehr los war am Reiterhof.

In einem Mischwald mit vielen Buchen und Eichen sind wir bergab und dann zurück bergauf gewandert und haben uns am Maigrün und am Waldmeister erfreut. Es war viel wärmer geworden als morgens.

7.5.2021 Waghäusel nach Otzberg

Auf dem Parkplatz der Firma Carsten Stäbler war es gestern Abend richtig voll und wir waren froh, den Platz am Rand bekommen zu haben. Leider fuhren jedoch die Nachbarn heute früh um fünf Uhr ab! Unseren Termin hatten wir erst um elf Uhr und hatten uns gefreut, eigentlich ausschlafen zu können!

Die Prüfung unserer Zusatzluftfedern war schnell erledigt, aber die Waage zeigte zuviel Last auf der Hinterachse an. Damit hatten wir nach der Auflastung auf 4,8 t nicht gerechnet. Die E-Bikes auf einem Sawiko-Geräteträger hinten außen zu transportieren, war vielleicht doch keine so gute Idee. Nun überlegen wir, den wieder abzuschaffen und die Räder auf einem ausziehbaren Halter in der Garage unterzubringen. Zumindest wäre der Schwerpunkt besser verlegt. Wir würden auch automatisch nicht so viel anderes einladen.

Nach langem Suchen im Internet gestern Abend und heute Morgen haben wir einen geöffneten Stellplatz gefunden, auf dem wir über’s Wochenende bleiben können. Montag haben wir ja noch einen Termin in Hofheim im Taunus, um eine Trenntoilette zu bekommen. Von Waghäusel sind wir also in den Odenwald gefahren und kamen im Regen durch Lengfeld und dort am alten Rathaus vorbei. Lengfeld gehört auch zur Gemeinde Otzberg genau wie Hering, der Ort mit dem Wohnmobilstellplatz unserer Wahl.

Hier funktioniert alles, Strom, Wasser und Entsorgung! Wir hatten aber glücklicherweise bei Carsten Stäbler den Wassertank füllen können, der heute Morgen komplett leer war, weil wir vorher nichts bekommen hatten.

Neben dem kleinen Parkplatz waren die Heringer Kleinbahnfreunde dabei, ihrem Hobby zu frönen.

Sie fuhren tatsächlich Runden um die kleine Grünanlage mit diesen Bähnchen!

Die Veste Otzberg, die über Hering ragt, haben wir am sonnigen Nachmittag vom Stellplatz aus erklommen und einmal umrundet. Dabei sahen wir erstaunlich viele Maikäfer.

Über eine Treppe mit weitem Blick ins Land sind wir zur Kirche und dem Dorf Hering wieder hinabgestiegen.

An der Treppe sind Tafeln mit interessanten geschichtlichen und erdgeschichtlichen Informationen zu Otzberg angebracht.

Im Dorf gibt es noch viele Fachwerkhäuser.

Am schönsten ist das alte Rathaus! Eine Dorflinde mit Bank als Treffpunkt gibt es auch – wie in alten Zeiten.

Abends kamen noch Frankfurter mit ihrem Wohnmobil und sagten, sie kämen fast jedes Wochenende hierher, weil es der einzige offene Platz weit und breit sei.

6. Mai 2021 Donaustauf nach Waghäusel

Wir haben trotz der Straße, die hinter den Bäumen an dem Stellplatz vorbeiläuft, herrlich ausgeschlafen. Am Morgen zuvor auf dem sehr ruhig gelegenen Platz von Abenteuer-Caravan in Perlesreut waren wir um sechs Uhr früh von lang anhaltendem Telefonklingeln geweckt worden, das mit dem folgenden Gespräch sicher unabsichtlich, aber sehr störend, über Lautsprecher in den Hof übermittelt wurde.

Während Uwe seiner (selbstgewählten) Morgenarbeit nachging, hat Gisela einen Spaziergang gemacht. Vorbei am Busbahnhof mit Toilettenhäuschen, das wir auch hätten benutzen können, weil es geöffnet und sauber ist. Ein Schild weist darauf hin, dass freitags neben dem Stellplatz ein Markt stattfindet. Dann bleibt es dort sicher nicht so ruhig wie heute.

Der schöne Gasthof gegenüber ist leider zur Zeit wegen Corona geschlossen. Sein Name verweist auf die 914 n. Chr. erstmals erbaute Burg, deren Ruine über dem Ort ragt.

Daran vorbei am Ortsrand entlang gehend kommt man zum Fürstengarten, der zum Schloss Donaustauf gehörte, das 1880 abgebrannt ist.

Ein schmaler Steig durch den Fürstengarten der Thurn und Taxis steil bergauf führt zum Maibaum, dem alten Rathaus und der Kirche St. Michael von Donaustauf.

Ein Stück weiter durch den Fürstengarten gehend erreicht man den Chinesischen Turm, der beim Schlossbrand verschont geblieben war.

Bei schönem Sonnenschein sind wir abgefahren, aber bald änderte sich das in graues Nieselregenwetter, das bis zum Spätnachmittag anhielt. Auf dem relativ ruhigen Autobahnparkplatz Rothensteig an der A6 gab es die Mittagspause und den Fahrerwechsel. Bei der Ankunft in Waghäusel haben wir zuerst zum Einkaufen und Tanken angehalten und anschließend auf dem Stellplatz der Firma Carsten Stäbler geparkt. Morgen haben wir einen Servicetermin vor Ablauf der Garantie unserer Zusatzluftfedern, die vor zwei Jahren hier eingebaut wurden.