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5. Mai 2021 Perlesreut nach Donaustauf

Das war der Ausblick heute Morgen! Wie gut, dass wir es warm hatten und nur gemütlich warten mussten, dass wir an die Reihe kamen bei Firma Abenteuer-Caravan, die uns Regale in die Womogarage einbauen sollte. Ein Womofahrer aus Graz hatte den ersten Termin und gegen Mittag fuhr er freudestrahlend mit Regalen ab.

Wir sind anschließend in die Halle gefahren, haben die Garage ausgeräumt und uns beraten lassen. Die Regalsysteme standen alle zur Ansicht bereit und wir haben mit einem Mitarbeiter von Abenteuer-Caravan verschiedene Möglichkeiten besprochen. Zunächst haben uns die Preise erschreckt, die wir im Internet nicht so richtig ermitteln konnten, weil wir nicht wussten, welches Zubehör wir kaufen mussten für die Montage. Als wir uns für eine Version entschieden hatten, stellte sich heraus, dass die nicht montiert werden konnte. Wir wollten uns nicht darauf einlassen, dass wir ja selbst im Baumarkt noch Material kaufen könnten zur Befestigung und sind schließlich ganz zufrieden ohne Regale abgefahren. Bisher sind wir ja auch zurecht gekommen.

In Perlesreut am Friedhof und oberhalb der Tennisplätze auf dem Stellplatz gab es Mittagessen. Da das Wetter kalt und regnerisch blieb, sind wir nach dem Essen abgereist.

Zuerst haben wir versucht, beim Landgasthof Geser in Sarching stehen zu dürfen, wie in park4night beschrieben. Leider konnten wir wegen der Coronabestimmungen nicht in dem hübschen Dorf bleiben, aber wir bekamen den Tipp, auf den Gemeindestellplatz im nahen Donaustauf zu fahren.

Hier fanden wir viele freie Plätze, nur zwei andere Wohnmobile und freie Steckdosen mit Münzeinwurf. Da unsere Heizung mit Strom störungsfreier läuft, haben wir einen Stromanschluss benutzt.

Die Sonne schien und wir haben sofort einen Spaziergang zur Donaubrücke gemacht, über die wir hergelangt waren. Über eine Treppe konnten wir von dort zum Fluss hinuntergehen.

Hoch über dem Ufer thront ein Gebäude im Stil antiker Tempel, Walhalla genannt. Darin stehen Büsten bedeutender deutscher Persönlichkeiten und Gedenktafeln an bedeutende Ereignisse. 1842 wurde das Gebäude eingeweiht, dessen Bau der bayrische König Ludwig I. veranlasst hatte.

Am Ufer konnten wir nicht weiterkommen, sondern sind auf dem Deich in Richtung Walhalla weitergegangen.

Über eine Treppe kamen wir dann wieder ans Ufer und auf eine steinige Halbinsel.

In dem ruhigen Wasser hinter der Halbinsel gründelte ein Schwanenpaar.

Wir waren froh, als wir wieder im Ort angekommen waren, weil immer noch ein sehr stürmischer, kalter Wind weht, der uns auf dem Rückweg von vorne traf.