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9. Mai 2021 Muttertag in Otzberg

Wie vorhergesagt, wurde es heute richtig warm. Beim ersten Blick nach draußen sahen wir schon in der Morgensonne viele Maikäfer um die Kastanie schwirren.

Nach dem Morgenkaffee haben wir Proviant gepackt, unsere Wanderstiefel geschnürt und sind aus dem Dorf wieder, wie gestern, Richtung Aspenhof gegangen.

Vom Reiterhof starteten gerade zwei Mädchen mit ihren Pferden und einem daneben laufenden Pony zu einem Ausritt. Den Hengst auf der Weide regte das mächtig auf. Es waren wohl Stuten, die da vorbeikamen.

Wir sind den Reiterinnen gefolgt und zuerst auf einem Weg, dann quer durch eine Wiese weiter zu einem anderen Weg und einem Kneippbecken gelangt.

Von da haben wir einen Pfad in den Wald genommen.

Am Beerbach und Wiesen entlang führte der Weg nach einer Weile im Bogen schon wieder Richtung Otzberg.

Das ging uns zu schnell und wir beschlossen, einen weiteren Bogen zu gehen. Vorher wollten wir aber essen und trinken und sind auf einen Weg bergauf in den Wald eingebogen.

Hier fanden wir einen geeigneten Baumstamm für die Rast. Und waren genau richtig, um die Anrufe unserer Kinder zum Muttertag sitzend entgegenzunehmen .

Inzwischen waren wir vom Essen und von der Hitze so müde, dass wir sofort zum Dorf zurückgekehrt sind. Durstig und völlig verschwitzt kamen wir am Womo an.

8. Mai 2021 Otzberg, Ortsteil Hering

Die Nacht war kalt. Heute Morgen um acht zeigte das Außenthermometer 9 Grad, aber die Sonne schien schon durch die Kastanie über unserem Panoramafenster.

Beim ehemaligen Schulhaus, in dem jetzt jemand wohnt, haben wir eine Mülltonne benutzt. Auf unserem Platz gibt es Glas- und Kunststoffsammler, für Restmüll nichts.

In der kleinen Grünanlage neben unserem Platz war es nach dem Frühstück schon so warm auf der Bank, dass Gisela sich in die Sonne gesetzt hat. Beide haben wir die Strecke der Eisenbahn erkundet, die außen herumgeht.

Anschließend mussten wir uns für einen Spaziergang warm anziehen, weil die Sonne hinter Schleierwolken verschwand und ein eisiger Wind wehte. Vom Ortsausgang gab es rückblickend eine gute Sicht auf die Veste Otzberg mit dem eigenartigen, weißen Bergfried, dem ältesten Teil der Burg.

Blühende Wiesen, auf denen einige Pferde grasten, boten einen idyllischen Anblick.

Die Pferde gehören zum Reiterhof Aspenhof.

Als wir auf dem Rückweg dort vorbeikamen, wurde eine Tränke auf die Weide gefahren, und dann musste mal eben die Rangordnung geklärt werden.

Anschließend konnten sie wieder friedlich saufen und grasen.

Die Obstbaumart konnten wir vor lauter Misteln nicht erkennen.

Im Dorf angekommen, stieg uns der Duft des Ginsters in die Nase, in dessen Blütenpracht es summte von Bienen.

Außer beim Verein Heringer Kleinbahn könnte Mann auch bei den Mofa Rockern Otzberg mitmachen.

Vorbei an Mofarockern, Spielplatz und Sportplatz mit Tischtennisplatte und Fußballtoren kamen wir zurück zum Womoplatz. Er ist Teil des Parkplatzes für die Burgbesucher. In der Burg ist auch das Standesamt.

Dort wurde offensichtlich heute ein Paar getraut. Das Brautpaar haben wir nicht gesehen, nur die Begleitung.

Beim nächsten Spaziergang nachmittags sahen wir noch mehr Pferde und dass viel mehr los war am Reiterhof.

In einem Mischwald mit vielen Buchen und Eichen sind wir bergab und dann zurück bergauf gewandert und haben uns am Maigrün und am Waldmeister erfreut. Es war viel wärmer geworden als morgens.

7.5.2021 Waghäusel nach Otzberg

Auf dem Parkplatz der Firma Carsten Stäbler war es gestern Abend richtig voll und wir waren froh, den Platz am Rand bekommen zu haben. Leider fuhren jedoch die Nachbarn heute früh um fünf Uhr ab! Unseren Termin hatten wir erst um elf Uhr und hatten uns gefreut, eigentlich ausschlafen zu können!

Die Prüfung unserer Zusatzluftfedern war schnell erledigt, aber die Waage zeigte zuviel Last auf der Hinterachse an. Damit hatten wir nach der Auflastung auf 4,8 t nicht gerechnet. Die E-Bikes auf einem Sawiko-Geräteträger hinten außen zu transportieren, war vielleicht doch keine so gute Idee. Nun überlegen wir, den wieder abzuschaffen und die Räder auf einem ausziehbaren Halter in der Garage unterzubringen. Zumindest wäre der Schwerpunkt besser verlegt. Wir würden auch automatisch nicht so viel anderes einladen.

Nach langem Suchen im Internet gestern Abend und heute Morgen haben wir einen geöffneten Stellplatz gefunden, auf dem wir über’s Wochenende bleiben können. Montag haben wir ja noch einen Termin in Hofheim im Taunus, um eine Trenntoilette zu bekommen. Von Waghäusel sind wir also in den Odenwald gefahren und kamen im Regen durch Lengfeld und dort am alten Rathaus vorbei. Lengfeld gehört auch zur Gemeinde Otzberg genau wie Hering, der Ort mit dem Wohnmobilstellplatz unserer Wahl.

Hier funktioniert alles, Strom, Wasser und Entsorgung! Wir hatten aber glücklicherweise bei Carsten Stäbler den Wassertank füllen können, der heute Morgen komplett leer war, weil wir vorher nichts bekommen hatten.

Neben dem kleinen Parkplatz waren die Heringer Kleinbahnfreunde dabei, ihrem Hobby zu frönen.

Sie fuhren tatsächlich Runden um die kleine Grünanlage mit diesen Bähnchen!

Die Veste Otzberg, die über Hering ragt, haben wir am sonnigen Nachmittag vom Stellplatz aus erklommen und einmal umrundet. Dabei sahen wir erstaunlich viele Maikäfer.

Über eine Treppe mit weitem Blick ins Land sind wir zur Kirche und dem Dorf Hering wieder hinabgestiegen.

An der Treppe sind Tafeln mit interessanten geschichtlichen und erdgeschichtlichen Informationen zu Otzberg angebracht.

Im Dorf gibt es noch viele Fachwerkhäuser.

Am schönsten ist das alte Rathaus! Eine Dorflinde mit Bank als Treffpunkt gibt es auch – wie in alten Zeiten.

Abends kamen noch Frankfurter mit ihrem Wohnmobil und sagten, sie kämen fast jedes Wochenende hierher, weil es der einzige offene Platz weit und breit sei.

6. Mai 2021 Donaustauf nach Waghäusel

Wir haben trotz der Straße, die hinter den Bäumen an dem Stellplatz vorbeiläuft, herrlich ausgeschlafen. Am Morgen zuvor auf dem sehr ruhig gelegenen Platz von Abenteuer-Caravan in Perlesreut waren wir um sechs Uhr früh von lang anhaltendem Telefonklingeln geweckt worden, das mit dem folgenden Gespräch sicher unabsichtlich, aber sehr störend, über Lautsprecher in den Hof übermittelt wurde.

Während Uwe seiner (selbstgewählten) Morgenarbeit nachging, hat Gisela einen Spaziergang gemacht. Vorbei am Busbahnhof mit Toilettenhäuschen, das wir auch hätten benutzen können, weil es geöffnet und sauber ist. Ein Schild weist darauf hin, dass freitags neben dem Stellplatz ein Markt stattfindet. Dann bleibt es dort sicher nicht so ruhig wie heute.

Der schöne Gasthof gegenüber ist leider zur Zeit wegen Corona geschlossen. Sein Name verweist auf die 914 n. Chr. erstmals erbaute Burg, deren Ruine über dem Ort ragt.

Daran vorbei am Ortsrand entlang gehend kommt man zum Fürstengarten, der zum Schloss Donaustauf gehörte, das 1880 abgebrannt ist.

Ein schmaler Steig durch den Fürstengarten der Thurn und Taxis steil bergauf führt zum Maibaum, dem alten Rathaus und der Kirche St. Michael von Donaustauf.

Ein Stück weiter durch den Fürstengarten gehend erreicht man den Chinesischen Turm, der beim Schlossbrand verschont geblieben war.

Bei schönem Sonnenschein sind wir abgefahren, aber bald änderte sich das in graues Nieselregenwetter, das bis zum Spätnachmittag anhielt. Auf dem relativ ruhigen Autobahnparkplatz Rothensteig an der A6 gab es die Mittagspause und den Fahrerwechsel. Bei der Ankunft in Waghäusel haben wir zuerst zum Einkaufen und Tanken angehalten und anschließend auf dem Stellplatz der Firma Carsten Stäbler geparkt. Morgen haben wir einen Servicetermin vor Ablauf der Garantie unserer Zusatzluftfedern, die vor zwei Jahren hier eingebaut wurden.

5. Mai 2021 Perlesreut nach Donaustauf

Das war der Ausblick heute Morgen! Wie gut, dass wir es warm hatten und nur gemütlich warten mussten, dass wir an die Reihe kamen bei Firma Abenteuer-Caravan, die uns Regale in die Womogarage einbauen sollte. Ein Womofahrer aus Graz hatte den ersten Termin und gegen Mittag fuhr er freudestrahlend mit Regalen ab.

Wir sind anschließend in die Halle gefahren, haben die Garage ausgeräumt und uns beraten lassen. Die Regalsysteme standen alle zur Ansicht bereit und wir haben mit einem Mitarbeiter von Abenteuer-Caravan verschiedene Möglichkeiten besprochen. Zunächst haben uns die Preise erschreckt, die wir im Internet nicht so richtig ermitteln konnten, weil wir nicht wussten, welches Zubehör wir kaufen mussten für die Montage. Als wir uns für eine Version entschieden hatten, stellte sich heraus, dass die nicht montiert werden konnte. Wir wollten uns nicht darauf einlassen, dass wir ja selbst im Baumarkt noch Material kaufen könnten zur Befestigung und sind schließlich ganz zufrieden ohne Regale abgefahren. Bisher sind wir ja auch zurecht gekommen.

In Perlesreut am Friedhof und oberhalb der Tennisplätze auf dem Stellplatz gab es Mittagessen. Da das Wetter kalt und regnerisch blieb, sind wir nach dem Essen abgereist.

Zuerst haben wir versucht, beim Landgasthof Geser in Sarching stehen zu dürfen, wie in park4night beschrieben. Leider konnten wir wegen der Coronabestimmungen nicht in dem hübschen Dorf bleiben, aber wir bekamen den Tipp, auf den Gemeindestellplatz im nahen Donaustauf zu fahren.

Hier fanden wir viele freie Plätze, nur zwei andere Wohnmobile und freie Steckdosen mit Münzeinwurf. Da unsere Heizung mit Strom störungsfreier läuft, haben wir einen Stromanschluss benutzt.

Die Sonne schien und wir haben sofort einen Spaziergang zur Donaubrücke gemacht, über die wir hergelangt waren. Über eine Treppe konnten wir von dort zum Fluss hinuntergehen.

Hoch über dem Ufer thront ein Gebäude im Stil antiker Tempel, Walhalla genannt. Darin stehen Büsten bedeutender deutscher Persönlichkeiten und Gedenktafeln an bedeutende Ereignisse. 1842 wurde das Gebäude eingeweiht, dessen Bau der bayrische König Ludwig I. veranlasst hatte.

Am Ufer konnten wir nicht weiterkommen, sondern sind auf dem Deich in Richtung Walhalla weitergegangen.

Über eine Treppe kamen wir dann wieder ans Ufer und auf eine steinige Halbinsel.

In dem ruhigen Wasser hinter der Halbinsel gründelte ein Schwanenpaar.

Wir waren froh, als wir wieder im Ort angekommen waren, weil immer noch ein sehr stürmischer, kalter Wind weht, der uns auf dem Rückweg von vorne traf.

4. Mai 2021 Monsheim nach Perlesreut

Gestern Abend mussten noch die Liköre vom Hofladen probiert werden.

Heute waren wir früh auf den Beinen, um in aller Ruhe den Tag beginnen zu können trotz der 500 km langen Strecke, die vor uns lag.

Der Fasanenhahn kam vorbei, als wir starteten.

Wir durften praktischerweise über das Hofgelände zur relativ günstigen Tankstelle fahren, die auf der anderen Hofseite in einem Einkaufszentrum liegt.

Schnell waren wir zurück auf der Autobahn A 61 und überquerten bei Speyer den Rhein.

Überall leuchtete das Maigrün, obwohl selten die Sonne schien. Das Sturmtief Eugen war uns auf den Fersen, aber außer heftigen Böen an exponierten Stellen haben wir wenig davon gemerkt. Geregnet hat es garnicht!

Über den Neckar wird bei Heilbronn eine neue Brücke gebaut.

Danach wurde es wieder beschaulich an der A6.

Die Kochertalbrücke ist die höchste Brücke Deutschlands, aber leider durch Sicht- oder Schallschutzwände ohne Aussicht.

Hier waren wir schon in Bayern angekommen.

Am Rastplatz Auergründel bei Heilsbronn an der A 6 vor Nürnberg haben wir eine ruhige Mittagspause verbracht.

Um 15 Uhr war eine Kaffeepause auf dem Rastplatz Bayrischer Wald Süd an der A3 fällig.

Kurz nach der Weiterfahrt haben wir noch einen Fotostopp auf dem Parkplatz Isarmündung am Donauufer bei Deggendorf eingelegt.

Nachdem wir die Autobahn verlassen hatten, ging es zum Ende der (deutschen) Welt kurz vor der tschechischen Grenze. Durch eine Bilderbuchlandschaft gelangten wir zum Gewerbegebiet Perlesreut mitten in der Natur.

Es war niemand mehr vor Ort. Wir haben uns einen geraden Platz für die Nacht gesucht und unser Stromkabel angeschlossen.

Dann sind wir ein bisschen spazieren gegangen nach dem langen Sitzen heute und haben erwartet, dass Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen würden. Dazu war es aber wohl noch zu früh.

3. Mai 2021 Einbau Drosselklappe und Fahrt bis Weingut Holz in Monsheim

Was ist das immer für eine Arbeit, das Wohnmobil zu beladen mit allem, was wir gerne mitnehmen. Es dauerte gestern viele Stunden, bis alles wieder eingeräumt war. Und möglichst nichts zu vergessen, kostet Nerven.

Heute Morgen haben wir beim Weingut Holz-Liebrich in Monsheim an der Weinstraße angerufen und gefragt, ob wir ihren Stellplatz zur Übernachtung benutzen dürften und Strom bekämen. Es gibt ja nicht viele geöffnete Stellplätze zur Zeit und wir waren froh, dass wir eine Zusage bekamen.

Ein weiteres Telefongespräch mit Herrn Völker von der Firme airhead, bei der wir nächsten Montag unsere Trenntoilette bekommen, verlief auch sehr erfreulich. Die Toilette wird vor Ort in Hofheim im Taunus in der eigenen Werkstatt in unser Womo eingebaut. Wir können auch bei der Werkstatt übernachten. Damit ist das Problem nun auch gelöst!

Abfahren konnten wir nicht, denn vorher sollte noch eine neue Drosselklappe in den Motor unseres Vagabund eingebaut werden. Die Zusage von letzter Woche, dass die Arbeit heute sofort erledigt werde, wenn das Teil eingetroffen sei, war wohl in Vergessenheit geraten. Als wir angerufen und nachgefragt haben, sollten wir um 14 Uhr kommen. Das haben wir nicht akzeptiert und schließlich erreicht, dass wir doch eher an die Reihe kamen. In der Zeit noch ein paar Einkäufe getätigt, etwas gegessen und endlich: kurz nach 13 Uhr konnten wir starten!

Die Fahrt auf der A 61 verlief unspektakulär. Das Wetter war besser, als vorhergesagt, es gab keine Staus und auch wenig Autoverkehr. So sind wir gemütlich die 275 km nach Monsheim gerollt und haben uns unterwegs am Anblick der Frühlingslandschaft erfreut.

Am Ziel wurden wir freundlich von Frau Holz-Liebrich empfangen, haben auf der Obstwiese geparkt und unser Stromkabel angeschlossen. Zum Dank haben wir im Hofladen Wein, Tresterschnaps für Gisela und Mandel- und Eierlikör für Uwe erstanden.

Hier werden wir wohl eine ruhige Nacht verbringen!

29.4.2021 Familien- und Werkstattbesuche

Gleich nach unserer Ankunft waren wir bei unserer älteren Tochter und ihrer Familie am Samstag, den 17. April, zum Essen eingeladen und hatten einen schönen Abend miteinander.

Zum Draußensitzen im Garten war es leider noch zu kalt. So schön sonnig warm das Wetter tagsüber bisher war, so kalt wurde es in den klaren Nächten.

Am Sonntag, den 18. April, war die ganze Familie zu einer Videokonferenz von unserem Sohn eingeladen, ihm zum 50. Geburtstag zu gratulieren. Eine Nachfeier wird es im Sommer im Garten geben.

Am Dienstag, den 20. April, wurden wir geimpft, wie schon berichtet. Am Mittwoch, den 21. April hatten wir einen Werkstatttermin mit unserem Womo beim Autohaus Vogt wegen des Motorstotterns und des Batteriealarms. Es wurde eine neue Lichtmaschine eingebaut und die Drosselklappe wurde gereinigt. Wir haben uns zunächst gefreut, dass keine neue Drosselklappe erforderlich war.

Die ganze Zeit bis heute war wunderbar sonniges Wetter, das wir auch auf dem Balkon genossen haben mit dem Blick in den blühenden Zierapfelbaum und dem Summen der Bienen und Hummeln im Ohr.

Sonntag, den 25. April waren wir bei immer noch strahlendem Wetter bei unserer jüngeren Tochter und ihrer Familie nachmittags im Garten eingeladen zum Grillen und haben bis in den Abend unser Wiedersehen gefeiert. Um 21 Uhr mussten wir nach Hause fahren, weil ab 22 Uhr Ausgangssperre herrscht. Auf dem Heimweg bekamen wir einen Riesenschreck, weil ein Reh über die Autobahn ging. Gottlob auf der Fahrbahn neben uns in Richtung Mittelplanke! Wir konnten es in der Dämmerung erst im letzten Moment sehen.

Am Montag, den 26. April, haben wir unseren Vagabund zum Caravan Clean Service gebracht, der in Erkelenz eine Außenstelle hat. Der junge, tüchtige Firmenchef, Herr Packmor, wohnt in Erkelenz und hat dort eine Halle gemietet, in der er unser Womo von außen mit Dach und den Fahrerraum auf Hochglanz gebracht hat. Das war mal nötig!

Leider ist bei der Fahrt dorthin das Motorstottern wieder aufgetreten und die Motorwarnleuchte brannte. Wir haben unterwegs bei Firma Vogt angehalten, den Fehler auslesen lassen und das Womo bekommt nun am Montag, den 3. Mai, doch eine neue Drosselklappe. Wir haben Glück, dass Herr Vogt selbst Wohnmobilfahrer ist, Wohnmobile verleiht, eine ausreichend große Halle und Bühne für Womos hat und die Firma im Nachbarort liegt. Außerdem ist er immer sehr kundenfreundlich!

Am Dienstag, den 27. April, haben wir mal wieder einen Waldspaziergang ins Schaagbachtal unternommen.

Abends spät stieg der Supervollmond über die Dächer.

Gestern, am Mittwoch den 28. Mai, haben wir unseren Vagabund zur Wartung der Alde-Heizung bei Firma Womo-Reisemobile in Übach-Palenberg abgegeben. Herr Segschneider steht mit seiner Firma auf der Alde Homepage und wird den für alle fünf Jahre empfohlenen Wassertausch im Heizungssystem vornehmen. Wir hoffen, dass die Heizung danach störungsfrei läuft.

Heute hat sich das Wetter geändert. Es ist stürmisch und der Himmel hat sich bewölkt. Allerdings sind bisher nur ein paar Regentropfen gefallen.

Wenn am Montag alles reibungslos klappt mit dem Aus- und Einbau der Drosselklappe, fahren wir nachmittags los, übernachten irgendwo und wollen am Dienstag abends in Perlesreut im Bayrischen Wald bei der Firma Abenteuer-caravan auf deren Stellplatz übernachten. Am Mittwoch möchten wir ein Regalsystem in unsere Womogarage einbauen lassen. Man merkt, dass wir ein halbes Jahr weg waren und jetzt viel zu erledigen haben.

20.4.2021 Impfung und Waldspaziergang

Während der ersten Tage zu Hause haben wir etwas neben uns gestanden. Heute fühlten wir uns endlich wieder normal.

Das war gut, denn heute hatten wir unseren ersten Impftermin gegen Covid-19 im Impfzentrum Erkelenz.

Der Ablauf war gut organisiert und da wir schon vorab alle Formulare ausgedruckt und ausgefüllt hatten, waren wir schnell fertig.

Nachmittags zog es uns bei dem warmen, sonnigen Frühlingswetter zu einem Spaziergang nach draußen. In den Gärten und auf den Wiesen blüht es überall.

Über einen Weg zwischen Feldern und Wiesen sind wir endlich wieder in unseren geliebten Birgeler Urwald gekommen.

Wir waren sehr gespannt darauf, was die Biber in unserer Abwesenheit weiter gebaut hatten. Den See gab es ja schon im letzten Jahr.

Und dann war unsere Enttäuschung groß, weil wir nicht mehr über den Damm gehen konnten bis zum Bauwerk der Biber. Die Brücke oder der Damm, über die der Fußweg führt, ist eingebrochen. Wir mussten umkehren.

Die Nabu Station und ihre Umgebung wiederzusehen, hat uns aber auch gefallen.

Auf dem Heimweg durch das Dorf kamen wir noch an vielen Gärten vorbei, in denen es grünte und blühte.

Wir freuen uns, den Frühling jetzt hier mitzuerleben! Es duftet überall und die Vögel zwitschern um die Wette!

16.4.2021 Üttfeld nach Hause

Heute haben wir die letzten 194 Kilometer von 2175 auch noch geschafft und sind froh, heil zu Hause angekommen zu sein. Auf dem letzten Stück wurde es noch spannend.

Die erhoffte Versorgung der Heizung mit Strom mussten wir knicken, weil wir sehr viele 50 Cent Stücke dafür gebraucht hätten. Die letzte Nacht wurde richtig kalt und zunächst funktionierte die Heizung auf Gas nicht. Sie schaltete immer wegen Übergitzung ab. Wir haben uns warm angezogen und mit allen Decken zugedeckt, als wir schlafen gingen. In der Nacht hat Uwe die Heizung im Gasbetrieb doch nochmal gestartet und bei niedrig eingestelltem Thermostaten hat sie dann gearbeitet, ohne zu überhitzen. Wir hatten wirklich Glück, es einigermaßen warm zu bekommen! Die Ursache ist sehr wahrscheinlich, dass die Pumpe defekt ist, die das heiße Wasser in den Rohren des Alde-Heizungssystems bewegt. Da wir sowieso nächste Woche einen Wartungstermin zum Wassertausch haben, wird alles in Ordnung gebracht.

Glück war auch, dass die Sonne uns beschien, als wir aufgestanden waren.

Der Stellplatz liegt beim ehemaligen Bahnhof von Üttfeld und an dem Radweg, der auf der alten Bahnstrecke eingerichtet worden ist.

Sehr spannend wurde es aber noch aus einem anderen Grund für uns. Auf unserer Reise hatten wir einige Male ein Stottern des Motors bemerkt, das gestern zunehmend auftrat und darin gipfelte, dass wir nach dem Parken gestern Abend nicht mehr anfahren konnten, um ein paar Meter weiterzurollen. Wir hatten uns darauf eingestellt, heute Morgen Hilfe vom ADAC zu erbitten. Glücklicherweise war das nicht nötig, sondern wir konnten aus eigener Kraft nach Hause fahren. Nächste Woche haben wir einen Werkstatttermin!

Sehr erleichtert haben wir die Fahrt durch die Eifel und ihre Dörfer genossen.

Den Ort Kronenburg, der rechts auf dem Berg liegt, haben wir letzten Sommer besucht.

Er liegt oberhalb eines Stausees, dessen Mauer man links vom Haus ahnen kann. Da ist ein Stellplatz für Womos.

Wegen einer Umleitung kamen wir über Landstraßen auf Eifelhöhen und sahen dort noch Schneereste liegen.

In der Rheinebene ist der Frühling schon angekommen.

An unserer Autobahn nach Hause liegt das Braunkohleabbaugebiet Garzweiler.

Wir haben noch auf einem Rastplatz im Wohnmobil gegessen, weil das am einfachsten war vor der Ankunft.

In den Dörfern vom Kreis Heinsberg ist auch Frühling.

Nun sind wir zu Hause und freuen uns!